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Werkbeschrieb

Maske in Blau
Operette in sieben Bildern


1. Bild: Plaza San Remo

Der Maler Armando Cellini ist durch sein Bild MASKE IN BLAU über Nacht berühmt geworden. Über diesen Erfolg freuen sich auch seine Freunde Kilian, Josef Fraunhofer und die temperamentvolle Ungarin Juliska. Noch mehr als sein junger Ruhm aber erregt den Künstler die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Modell seines Bildes. Vor einem Jahr lernte Armando diese geheimnisvolle Frau, die er nicht vergessen kann, auf einem Ball kennen. Sie hielt ihr Gesicht in jener Nacht, als er sie malte, hinter ihrer blauen Maske verborgen. Sie versprach ihm aber, in einem Jahr wieder nach San Remo zu kommen. Armando schenkte ihr beim Abschied einen Ring als Erkennungszeichen bei diesem Wiedersehen.

 

2. Bild: Terrasse des Grand Hotel

Unter den Gästen, die heute eingetroffen sind, befindet sich auch die argentinische Plantagenbesitzerin Evelyne Valera. Ihr Hofmeister und Reisebegleiter Gonzala erfährt in einem Gespräch mit Armandos Freund Kilian, dem passionierten Fischer,  vom Erfolg des Gemäldes und der Liebe des Künstlers zum unerkannten Modell. Voll Freude hört Evelyne diese Nachricht – sie selbst war ja die MASKE IN BLAU. Wird sie in Armando den Mann finden, den sie sich als Lebensgefährten ersehnt? Bald fügt es sich, dass sie ihm vorgestellt wird. Man vereinbart einen Besuch in seinem Atelier.

 

3. Bild: Atelier von Armando

Sehnsuchtsvoll fiebert Armando dem angekündigten Besuch von Evelyne entgegen. Doch statt der Erwarteten findet sich ein Fremder ein. Pedro dal Vegas möchte dem Maler das preisgekrönte Bild abkaufen. Als ihm Armando diese Bitte abschlägt, ersucht ihn Pedro, das Bild einer ihm nahestehenden Dame zu malen, die er ihm morgen beim Fest des Marchese Cavalotti vorstellen werde. Wenige Augenblicke nach diesem Besuch steht Evelyne endlich vor Armando. Als er ihr verrät, wie sehr sie ihn an das Modell seiner MASKE IN BLAU erinnere, gibt sie sich zu erkennen. Beglückt gestehen sie einander die Liebe.

 

4. Bild: Vorhalle des Palazzo Cavalotti

Beim Fest, das der Marchese Cavalotti zu Ehren Armandos veranstaltet, erfährt Kilian im Gespräch mit Gonzala von den Bemühungen Pedros dal Vega um die Gunst Evelynes. Dieser dubiose Ehrenmann, dem es zweifellos vor allem um ihr Geld gehe, mache sich ernsthafte Hoffnungen, zumal sich die Umworbene in der Einsamkeit ihrer Hazienda in Argentinien seine Gesellschaft gefallen liess. Ein solcher Mensch sei wohl zu allem fähig, wenn man seine Absichten durchkreuze!

Und tatsächlich wird in der Folge eine gemeine Intrige Pedros den Liebenden zum Verhängnis. Der Intrigant verrät Armando seine Heiratsabsichten mit Evelyne und übergibt ihm dabei den Erkennungsring zum Zeichen, dass das „kleine Abenteuer“ von San Remo beendet sei. Armando glaubt sich verraten und ahnt nicht, dass Pedro den Ring aus Evelynes Handtasche entwendet hat. Gonzala und Kilian, denen diese Vorfälle verborgen bleiben, haben in der Zwischenzeit ausgeheckt, wie sie Pedros Ränkespiel zugunsten des Liebespaares unterbinden wollen. Auf dem Höhepunkt des Festes geben sie den Gästen die Verlobung der beiden bekannt. Doch der in die Irre geführte Armando lehnt die Verbindung mit Evelyne schroff ab.

 

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1937 komponierte Fred Raymond MASKE IN BLAU. Alle Titel daraus wurden zu Schlagern. Das Werk wurde sogar mehrfach verfilmt.

 

5. Bild: Hazienda von Evelyne Valera

Evelyne ist enttäuscht in ihre Heimat zurückgekehrt. Wie gerne möchte sie Gonzala glauben, Armando sei nur durch ein Missverständnis zu seinem brüskierenden Sinneswandel  veranlasst worden. Pedro, der hofft, durch die Vorfälle in Europa die Gunst Evelynes für sich nutzen zu können, wird bei seinem Besuch auf der Hazienda sehr kühl und abweisend empfangen. Auf dem Heimweg gelingt es ihm, ein an Gonzala gerichtetes Telegramm abzufangen, dem er entnimmt, dass Armando in Begleitung von Kilian, Josef und Juliska in der nahegelegenen Stadt Viedma angekommen ist. Gonzala aber erfährt von Pedros Gemeinheit, erahnt den Inhalt der entwendeten Depesche und macht sich sogleich auf den Weg zu den Ankömmlingen aus Europa.

 

6. Bild: Vor der Taverne in Viedma am Rio Negro

In Erwartung einer Antwort auf sein Telegramm sitzen Armando und seine mitgereisten Freunde draussen vor einer Taverne beim Wein. Die Wirtin erzählt ihnen von einer angeblichen Hochzeit zwischen Evelyne und Pedro, aber auch vom angeschlagenen Ruf als Schuldenmacher und Mitgiftjäger des zukünftigen Ehegatten. Nach einem Streit mit einem Sympathisanten Pedros macht sich Armando alleine auf, um Evelynes Hazienda auf direktem Weg zu erreichen.   

 

 7. Bild: Hazienda von Evelyne Valera

Armando und Evelyne haben sich ausgesprochen, und ihre Liebe zueinander ist neu entfacht. Gonzala trifft mit seinen Freunden ebenfalls auf der Hazienda ein. Sie sind besorgt um das Schicksal von Armando. Noch wissen sie nicht, dass er längst hier ist und unterwegs mit Pedro gründlich abgerechnet hat. Evelyne befreit die Getreuen von ihrer Sorge und ruft Armando herbei. Bald wird eine Doppelhochzeit gefeiert – denn auch Josef Fraunhofer will seine Juliska heiraten.

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