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Einen exzellenten Ruf erworben

Zum 10. Mal unter der Leitung von Isabelle Ruf-Weber

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In der Saison 2012 steht das Ensemble der Musik- und Theatergesellschaft Sursee zum 10. Mal unter der musikalischen Leitung von Isabelle Ruf-Weber: seit 2002 gibt sie bei uns den Takt an, seit 2008 zusätzlich mit der Verantwortung für die gesamte Produktionsleitung. Obwohl Isabelle Ruf mit ihrem ausgeprägten Unternehmergeist und ihrer temporeichen Dynamik sich selber kaum als «Jubilarin» sehen dürfte, ist es mehr als angebracht, an dieser Stelle kurz auf die vergangenen 10 Jahre zurückzublicken und unserer grossen Dankbarkeit für ihr bisheriges Wirken Ausdruck zu geben. Denn die unter ihrer Leitung im musikalischen Bereich und darüber hinaus gemachten Entwicklungsschritte sind von grosser Bedeutung für die Zukunft des Stadttheaters Sursee.

 

Ihre Entdeckung verdienen wir eigentlich ihrem Vorgänger, dem damaligen musikalischen Leiter Robi Pfister, der sich seinerseits während Jahren um die Produktionen der Musik- und Theatergesellschaft und um das Stadttheater Sursee sehr verdient gemacht hatte. Er lud Isabelle Ruf ein, in der Saison 1998 («Gasparone» von Carl Millöcker) als Co-Dirigentin mitzuwirken. Als seine rechte Hand gab sie einen fulminanten Einstieg. Und als Robi Pfi ster mit dem 200-Jahr-Jubiläum unserer Gesellschaft sein grosses Engagement beendete, mussten wir nicht lange überlegen, um auf Isabelle Ruf zuzuge- hen. Ich erinnere mich gut an das entscheidende Gespräch: ihre Klarsicht und Schnörkellosigkeit haben mich beeindruckt, ihr Optimismus und Tatendrang wirkten ansteckend. Die erste Saison unter ihrer musikalischen Leitung mit dem klassischen Musical «Kiss me Kate» von Cole Porter wurde denn auch ein grosser Erfolg, dem in den Jahren seither regelmässig weitere folgten – etwa die erstmaligen Aufführungen des «Boccaccio» von Franz von Suppé, des «Mikado» von Arthur Sullivan oder Johann Strauss' «Wienerblut», um hier nur drei Highlights zu erwähnen, welche für die Entwicklung des Ensembles ebenso wie für die Ausstrahlung der Surseer Musiktheater-Bühne von besonderer Bedeutung waren. Isabelle Ruf-Weber hat sich einen exzellenten Ruf erworben – auch zur Freude und Gewinn unseres Theaters.

 

Der Wirkungsbereich von Isabelle Ruf-Weber geht über ihre engere Heimat weit hinaus, in die Westschweiz, auf gesamtschweizerische Ebene, nach Deutschland und ins übrige Europa; vom Orchestergraben oder Konzertpodium auf den Jury-Sessel und zur Dozentur an der Musikhochschule. Was ist das Erfolgsrezept von Isabelle Ruf-Weber, der Vielbeschäftigten? Für mich liegt es in einem besonderen Dreiklang: ihre hohe, professionell reich entwickelte Musikalität verbindet sich in ihr mit einem überdurchschnittlichen Motivationsvermögen und mit einem ausgeprägten Organisationstalent. Die glückliche Verbindung dieser drei Eigenschaften prädestinieren sie nachgerade für jene künstlerische Arbeit, jenen kulturellen Wert, den wir am Stadttheater Sursee seit jeher pflegen, gleichsam unsere «Marke»: die kreative Zusammenarbeit von Professionellen und Amateuren, welche zusammen qualitativ hochstehende Ergebnisse erzielen. Diesem kulturellen Wert, der in besonderer Weise mit der Tradition unserer 211-jährigen Gesellschaft verbunden ist, wollen wir auch in Zukunft treu bleiben, indem wir die künftige Entwicklung des Stadttheaters Sursee noch bewusster und konsequenter in den Dienst der Nachwuchsförderung von Professionellen und Amateuren für das unterhaltende Musiktheater stellen werden: mit der Schaffung einer Operetten Factory unter der Leitung von Isabelle Ruf-Weber Doch darüber demnächst mehr. Geniessen Sie vorerst das jüngste Ergebnis der künstlerischen, menschlichen und organisatorischen Leistung unserer «Generalmusikdirektorin»! Ihr danken wir an dieser Stelle herzlich für die Treue und Dynamik, die sie unserem Haus schenkt.

 

Hans Ambühl Ehrenpräsident der Musik- und Theatergesellschaft Sursee

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